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Freitag, 5. August 2011

Die Evolution des Downhill in 10 Schritten – und ein Ausblick in die Zukunft

Ron’s Philosophicum

Am Anfang war der Federweg. Wer eine Rock Shox Judy DH oder Marzocchi DH3 hatte, durfte sich per se hinten anstellen, als die Männer mit den echten Geräten kamen. Die erste Marzocchi Bomber mit unfassbaren 10 cm Federweg, nennenswertem Ansprechverhalten und dicken Standrohren erlaubte es plötzlich, direkte Linien zu fahren. Als Judy-Pilot hattest du da von vornherein ausgeschissen, Feder statt Elastomer hin, Risse-Kartusche statt originaler her (ohja, wir haben auch damals schon schwerstens herumgetunt!): Wenig Federweg hieß weite Wege. Weite Wege hieß: Zeit.

Die paar Auserwählten mit den argen Gabeln kamen bald drauf, das ihre umgepuderten XC-Kisten trotzdem dauernd am Limit waren: Das bisschen mehr Einbauhöhe der Gabel reichte nicht aus, um die Geometrien tatsächlich DH-tauglich zu machen. Wenn aus 71° Lenkwinkel mittels einer raren Shock Works, Paioli oder gar Marzocchi unfassbare 69° wurden, deutete das das Potenzial des Bikes höchstens an.

Was uns Punkt zwei der Evolution bringt: Als nächstes war der Lenkwinkel. Anfangs noch per gedrehter Hülse, die man unten ins originale Steuerohr einpresste, und so eine höhere Gabel simulierte, später kamen die Firmen selber drauf und strickten die Winkel um. Die Hülsen-Zeit war wahrscheinlich jene Phase, in der auf den Downhil-Strecken am meisten Rahmen gekillt worden: Das Gusset am Unterrohr war in jener Zeit ein guter Indikator für Rahmen, denen man die mutwillige Verlängerung einigermaßen guten Gewissens antun konnte.

Der nächste Schritt waren funktionierende Hinterbau-Kinematiken: Während vorn Gabeln erstmals ins ewige verlängert wurden, eventuell mit einer Doppelbrücke versehen (Rock Shox Judy DDO) ging die Party hinten erst richtig los. Witzigerweise war es ein Steirer aus Bruck an der Mur, der diese Revolution mit seinem Horst Link angeschoben hat (seine Familie ist mit BLM österreichischer Ducati- und GasGas-Importeur). Persönlich hielt Horst Leitner von Downhillern nie sonderlich viel, ihn nervten nur die schlampigen Konstruktionen, die damals im Umlauf waren. Das war er, der mit ATK im MX-Business gut unterwegs war, einfach nicht gewöhnt. Darum konstruierte er das Gelenk vor der Radachse, um Bremsmoment von Antrieb zu trennen. Das Österreicher-Nest in Morgan Hill, Kalifornien (mit Chefdesigner Robert Egger) war schlau genug, sich das Patent zu sichern und die Sache tatsächlich zu Ende zu denken. Horst Leitner hatte seitliche Belastungen des Dämpfers nicht am Programm, bei seinen AMP-Bikes waren Feder- auch tragende Elemente. Das konnte nicht lang gut gehen. Wie es richtig gehört, zeigte Specialized mit dem ersten FSR: Viergelenker trägt, Dämpfer dämpft. So ist es bis heute.

Ron Perkelino himself auf seinem Demo 9. FSR-Hinterbau mit Horst-Link. [Galerie]
Schritt vier: Das Experiment und die Übertreibung. Mitte der Neunziger gab es die irrsten Konstruktionen, damals aus Unwissen begehrenswert, heute verlacht. Wichtiger für die Evolution des Downhillbikes, wie wir es heute kennen, war die Übertreibung. Bleiben wir noch kurz bei Robert Egger und Specialized: Als er das Demo Nine aus dem Hut zauberte, glaubten noch alle an einen Prototypen, auch der Name klang danach: Demo, die Demonstration dessen, was möglich wäre. Hut ab, dass das Viech dann tatsächlich gebaut wurde. Am anderen Ende der Welt, in Bologna, nahmen bei Marzocchi ein paar Männer ihre Eier in die Faust und bauten – abgeleitet von der super-erfolgreichen Monster T (18 cm Travel, wenn ich nicht irre) – die Super Monster mit sagenhaften 30 Zentimetern Federweg. Die Helden damals waren flügellose Vögel wie Josh Bender, die deppert hoch aus dem Stand von irren Klippen droppten (heute nimmer zum Anschauen, das reine Jackass-Tum).

Auch beim Slopestyle in Hinterglemm gab's 8 m Drops. [Galerie]

An diesem Punkt war die Chance sehr groß, dass das ganze Downhill-Wesen ins Kranke abkippt. Bikes mit 30 Zentimetern Federweg wären ein Freakprogramm geblieben, und das zu Recht. Gerettet haben uns schließlich fünftens die Strecken: Erstmals nahmen Menschen den Bagger in Betrieb, um Strecken ausschließlich zum Bergabradfahren zu bauen, tatsächlich zu bauen. Bis dahin waren wir einfach da runter gefahren, wo ein Weg, ein Steig, eine Wiese war, manchmal auch mehr, manchmal auch weniger. Die Strecke führt kurz bergauf? Wurscht, wir hatten die Sättel ohnehin noch nicht tiefer gestellt. Aus Amerika kamen die Anlieger, ein Wunderwerk der Physik, das wir so nur von Achterbahnen gekannt hatten. Plötzlich hatten Tourismusmanager eine Aufgabe.

Sechstens wurde schließlich an der Peripherie nicht alles, aber schon sehr viel gut. MRP baute die erste funktionierende Kettenführung. Vor MRP war die verlorene Kette im Rennbericht so gängig wie der Motorschaden in der frühen Formel 1. Beides ist inzwischen so gut wie ausgestorben. Die Scheibenbremse funktionierte plötzlich nicht nur, sie war ein Ding ohne Minuspunkte, selbst für überzeugte Fans der unzerstörbaren Magura HS33. Michelin, die einzigen, die sich ernsthaft des Downhill-Themas angenommen hatten, überließen aufgrund nicht nachvollziehbarer Firmen-Entscheidungen das Feld der bis dato weitestgehend unbekannten Firma Maxxis. Als mir Hias Haas einst einen fast ungefahrenen Maxxis Mobster geschenkt hat, war das eine Offenbarung.

In der Zwischenzeit sprangen siebtens die Suspension-Firmen voll auf den Zug auf. Es hatte sicher geholfen, dass die Firma des einen Fox-Bruders (der mit den Fetzen) ein gutes Geschäft mit den Downhillern gemacht hat, um den anderen Fox-Bruder (der mit den Moped- und Schneeschlitten-Dämpfern) davon zu überzeugen, dass da was geht. Manitou irrlichterte wie immer rum, Rock Shox war Platzhirsch, Marzocchi schwächelte: Es war Zeit für eine neue Force. Fox lernte richtig und schnell, tastete sich von Alltagsgurken bis in die Formel 1 des Radsports hoch und trieb so die anderen an. Plötzlich konnte man mit einem technisch deppeneinfachen Eingelenker wie dem Orange Worldcups gewinnen, weil die Dämpfer und Gabeln mehr konnten, als es das Bike theoretisch hätte können dürfen. Wenig Gewicht, geniales Viech von Fahrer (Peat), fertig war die potenzielle Sackgasse.

Jetzt kam aber, Punkt acht, die Ingenieurskunst ins Spiel. Techniker, die montags nicht vor Rennergebnissen saßen, sondern von Berechungen, die ihre Computer das ganze Wochenende beschäftigt gehalten hatten. Wenn ein Krapfen-Orange Worldcups gewinnen konnte, wenn ein Barel auf einem Kona, das dir jeder HTLer problemlos am Schreibtisch zerfleddern konnte, Weltmeister wurde, und das gleich mehrmals: Was wäre dann erst mit einem wirklich guten, von A bis Z durchkonstruierten Bike möglich? Viel Hirmschmalz wurde investiert, weil die logische Lösung (ein Gelenk vor der Hinterachse) von Horst Leitner/Specialized schon belegt war. Manche Auswege waren bloß schrullig (schlag nach bei Trek, GT, Marin oder anderen einstigen Branchengrößen), andere für den Fahrer gewöhnungsbedürftig (VPP wie zum Beispiel von Intense nach wie vor propagiert) manche wegen der Fahrer erfolgreich, weniger wegen der Technik (das, was Dave Weagle für Iron Horse oder aktuell Evil gezeichnet hat). Die einzige Ausnahme ist das Specialized Demo: Das funktioniert von Anfang an und ist seither nur in der Geometrie geändert worden, nicht im System. Was uns direkt zu des Pudels Kern bringt: Du brauchst Ingenieure, die die Zeit, das Geld und die Macht kriegen, eine Idee so lang zu verfeinern, bis ihnen nix mehr einfällt. Mein aktuelles Demo ist mein sechstes, und jedes einzelne war spürbar besser als sein Vorgänger.

Die supergeniale Idee und die perfekte Ausführung hilft dir aber neuntens genau nix, wenn du die Kraft nicht auf den Boden bringst. Nicht vergessen: Am Anfang, so zirka zwischen Punkt 3 und 4, sind die Teams im Woldcup mit den 38-Tonnern aus dem Formel-1-Fuhrpark des letzten Jahres rumgegurkt. Noch vor 10 Jahren habe ich für ein Team gearbeitet, das das Innere des damaligen Benetton-Teamtrucks in eine Bauernstube umgebaut hatte und stolz darauf war. Man wusste nicht genau, worauf man schoss, nahm aber sicherheitshalber die größte Kanone. Heute funktioniert das viel besser und effizienter. Das so wichtige Dirt-Magazin und die Art, wie es denkt und kommuniziert, hat das alte Denken via Quadratmeter, Brottoregistertonnen und Solarium vor Ort abgelöst. Für groß gibt es heute den lustigen Doppeldecker-Bus von MS Evil Racing. Die Kids wissen heute über Downhill ganz normal Bescheid. Für sie steht ein Sam Hill gleichberechtigt neben einem Valentino Rossi oder Lionel Messi, Downhill ist ein kleines Stück Richtung Mode gerückt. Man muss das nicht gutheißen: Downhill hatte immer den Anspruch des Elitären, des Sports für Auserwählte, für motorische Supergenies mit dem Extra-Plus (an Unberechenbarkeit, Punk, Hirn, entsprechendes bitte hier einsetzen). Trotzdem kann man es gut finden, dass ein paar von uns endlich davon leben können, worin sie um so viel besser sind als wir liebende Wappler: Downhill fahren. Zur Beruhigung der Gusseisernen: Von der Ö3-Prolo-Schiene sind wir schon noch ein gutes Stück entfernt.

Was uns zum letzten Punkt bringt: Der Sport ist derart gut geworden, dass selbst wir Lulus heute da Spaß haben, wo früher nur Angst war. Moderne Geometrien beanspruchen Vorderreifen härter als ihre hinteren Kollegen, so kontrolliert und normal ist das Rutschen über das Vorderrad geworden. Bikes halten ewig und drei Tage, Mädels drängen in den Sport. Unsere Wäsche können wir jetzt im Wirtshaus anbehalten, ohne uns dafür schämen zu müssen. Wer im Winter Boarden, Scooten oder meinetwegen Skifahren geht, hockt sommers ganz normal am Downhiller. Die Übertragung eines Worldcup auf Freecaster hat mehr Kraft als es jedes andere Live-Ereignis haben kann. Wir Fans wissen das. Unsere Kinder, die für Sportübertragungen endgültig nicht mehr vorm Fernseher sitzen, sondern sich das unterwegs auf ihrem wie-auch-immer-das-dann-heißt anschauen werden, werden den Whip von Peats Sohn mit Fratz-Schumachers Pole-Position in der Formel 1 gleichwertig sehen, gute Kinderstube vorausgesetzt.

Aber so gut wir den Sport inzwischen kennen: Immer dann, wenn er am Besten ist, ist er am Gefährdetsten. Hinter den Kulissen erfindet sich Downhill gerade neu. Mit Ausnahme von Champery kann der Durchschnittsdownhiller jede aktuelle Worldcup-Strecke auf einem Freerider bewältigen. Das ist neu. Was wird die nächste Evolutionsstufe zünden, wohin geht die Reise: Zum 13-Kilo-ein-Kettenblatt-Gravity-Gerät, wie es die Engländer grad wollen? Zu schwereren Strecken, wie es Franzosen und Schweizer forcieren? Und was haben wir Älpler dem dagegen zu halten?

Nordkette Pro zum Beispiel, die komplette Nordkette in Innsbruck runter, auf Druck. Die Weltbesten. Dieses Rennen wird Antworten auf Fragen geben, die wir alle uns bislang nicht zu stellen brauchten.

Kommentare

Freitag, 5. August 2011 08:32
Highsider
Posts: 25
Naja, der Horstlink ist nicht das nonplusultra, denn das gibt es nicht.
Freitag, 5. August 2011 08:49
XimiAvatar von Ximi
Posts: 125
KLGFT
Scheiße, bin ich alt.

Aber:

ICH WAR DABEI
Freitag, 5. August 2011 08:52
nooxAvatar von noox
Posts: 22190
Anthering/Salzburg
Denke auch nicht, dass das das einzig Wahre ist Und mein V10 hätte ich damals auch net für viel Geld gegen ein Demo 9 getauscht. Aktuell find ich die Demo aber super Radln. Rahmenform gefällt mir sehr gut. Über die Lackerung lässt sich streiten...
Freitag, 5. August 2011 08:53
Tyrolens
Posts: 4229
Hat das Demo jemals gut funktioniert?

Die Zeiten haben sich jedenfalls sehr geändert. Vor allem, weil heute sehr gute Technik schon zum kleinen Preis zu bekommen ist und das an jeder Straßenecke.

Nachdem bei DH gegen die Uhr gefahren wird, ist's eigentlich egal, wie schwierig oder leicht die Strecke ist.
Freitag, 5. August 2011 10:39
200mmAvatar von 200mm
Posts: 140
Suppa Bericht! Ich als einer der "jüngeren" Generation hab viel neues erfahren!
Mach weiter so!!! Das sind tolle Posts die einen wirklich interessieren und zum nachdenken anregen! 5*
Freitag, 5. August 2011 10:59
Tyrolens
Posts: 4229
DH war damals ja noch irgendwie ein absolutes Minderheitenprogramm. Eher was für Leistungssportler (siehe Nicolas Vouilloz und Anne-Caroline Chausson). Freeride wurde, vielleicht in Anlehnung an Snowboard-Freeride, immer extremer. Ist den Jungen Josh Bender überhaupt noch ein Begriff? -> www.pinkbike.com/video/46771/
Freitag, 5. August 2011 11:00
BoBAvatar von BoB
Posts: 5170
gabs wenigstens geld fürn noox für dieses specialized-inserat?
Freitag, 5. August 2011 11:30
Mannie
Posts: 740
Gegenfrage: Lebt Bender überhaupt noch? Nachdem er eigentlich regelmässig in den NWD Filmen drinnen war und auf einmal nix mehr von ihm zu sehen war.
Freitag, 5. August 2011 13:13
grischAvatar von grisch
Posts: 2641
Salzburg, Mattsee
jup, er kann sich auch noch an einem rad festhalten:

reviews.mtbr.com/trailside-bi...ah/josh-bender
Freitag, 5. August 2011 13:19
fipuAvatar von fipu
Posts: 3106
Schweiz
Zitat Zitat von Ximi Post anzeigen
Scheiße, bin ich alt.

Aber:

ICH WAR DABEI
Mir geht es gerade gleich... Ich musste 1997 die 10cm-Bomber etwa 5 Monate vorher reservieren, damit ich eine bekomme. Und hab sie dann an mein Hardtail-Trek geschraubt.

Das waren noch Bike's!
www.vitalmtb.com/photos/featu...2590/sspomer,2
und die Lenker-Vorbau-Kombination. Damit würdest du heute in eine Klinik eingeliefert werden.
Freitag, 5. August 2011 16:31
prolink88Avatar von prolink88
Posts: 990
nähe Graz
Zitat Zitat von Tyrolens Post anzeigen
Hat das Demo jemals gut funktioniert?

das Demo ist ein Stink normaler eingelenker...mit optischer firlefanz dazu! bringt etwas steifigkeit...warum darüber so ein Hype gemacht wird ist mir schleierhaft
es zählt halt die ausgefallene optik
Freitag, 5. August 2011 17:06
georgAvatar von georg
Posts: 16771
cold peoples valley
Hugh! Ich hoffe diese Speziwerbung hat sich ausgezahlt.
Freitag, 5. August 2011 20:30
fipuAvatar von fipu
Posts: 3106
Schweiz
Der Bericht ist schon arg Spezi-lastig.
Wann gab es genau das erste Spezi mit dem linken Horst? Kann es sein seit etwa 1997?
Das Kona Stab gibt es ja auch immerhin seit 1998 und als schlecht kann man das System auch nicht bezeichnen.
Freitag, 5. August 2011 20:31
1210Avatar von 1210
Posts: 156
gebirge / flachland
cooler text ^^ den wandel von hardtails zu fullies hab ich damals in kaprun auch live verfolgen können
30 cm federweg?? die wahnsinnigen, hehe
Freitag, 5. August 2011 21:56
mankraAvatar von mankra
Posts: 6125
Steiermark
Scheinbar wird Perkolino derzeit von Spezi gesponsert und/oder der Text wurde von Ihnen in Auftrag gegeben, darf man also net so ernst nehmen die Schleichwerbung. Ansonsten ist der Text fein geschrieben.

Ich hab zum Glück die Bastlerzeit in den 90igern nicht mitgemacht. Als ich 2002 begann, gabs schon funktionierende und haltbare Teile, wie die legendäre Monster, die Gustl war schon 5 Jahre auf dem Markt, Dämpfer bekamen vernünftige Übersetzungen (wenn auch mein erstes Radl, das Cheetah noch mit einem 200mm Dämpfer war), Mavic hatte schon die D321 (= der heutigen 729er), mit 5th Element kamen die ersten sich selbst regulierenden Dämpfungen, etc.
Ich glaub, mit einem M1 von 2002 ist man nix langsamer, als mit den heutigen Rahmen.
Freitag, 5. August 2011 22:23
Tyrolens
Posts: 4229
Mankra, hast nicht du mal geschrieben, dass das Demo die Nachteile eines Eingelenkers mit einem Viergelenker verbindet?
Ich würd's Demo jedenfalls nicht als Meilenstein bezeichnen.
Vielleicht könnten wir mal eine Liste machen: Meilensteine der DH-Technik. Das M1 gehört da sicher dazu. Die Gustl auch.
Freitag, 5. August 2011 22:59
perkelino
Posts: 20
Schön, wenn sich hier was rührt.

Ein paar Kleinigkeiten trotzdem: Wie viele S'lized-Banner habt ihr auf der Seite schon gesehen? Genau. Genau so viel Geld kriegt der Nooxy dafür auch: Null. Ich erzähle die Geschichte, er sorgt mit seiner Seite dafür, dass sie auch wer hört. End of story.

Werde ich von Specialized gesponsert? Nein, ich fahre nur eins (genaugenommen sind es im Moment vier). Bin ich eine Nutte? Mein erstes Specialized habe ich mir 1990 durch Schwammerlbrocken verdient. Drei Jahre später ist übrigens das erste FSR (Fully mit Horst-Link) auf der Messe gestanden, 1994 konnte man das ganz normal kaufen, nur weil die Frage aufgetaucht ist.
Warum S'lized überproportional häufig im Text vorkommt? Weil ich damit am meisten Erfahrung habe, seit 20 Jahren immer mindestens ein Specialized besessen und seit dem ersten Demo-Nine-Jahr alle relevanten Entwicklungsschritte dieses Designs mitgemacht habe. Wenn man mir einen Vorwurf machen will, dann jenen das Fan-Tums. Das akzeptiere ich.
Bin ich ein Pleampl, der keine anderen Bikes kennt? Ich bin DH-Rennen auf Kona (Stab/Stinky), Scott (Octane), Univega/Steppenwolf (1:1 Replica des Intense M1), Rocky Mountain (Element mit Custom-Umlenkung und 16 cm Federweg), Intense (M3) und Specialized (Demo 9, 8) gefahren, beruflich außerdem alle möglichen Viecher zwischen dem originalen Vouilloz-Lapierre, dem Herin-Sintesi, Peat-GT und diversen Commençal in der Profi-Version.
Es geht in der Geschichte oben nicht um Marken oder Markenvorlieben. Es ist ein persönlicher Abriss von nahezu 2 Jahrzehnten Downhill-Geschichte. Manches davon ist objektiv nachmessbar, manches davon ist subjektiv, weil am eigenen Leib erlebt, mit eigenen Narben bezahlt.

Eigentlich geht es in der Geschichte oben aber um was ganz anderes: Oberflächlich natürlich um die Geschichte des Downhill, allerdings um im nächsten Schritt zu verstehen, wohin uns das führen kann. Zum 13-Kilo-Light-Downhiller? Zu neuen, wieder extremen Strecken? In den Mainstream? Diese Fragen finde ich weitaus spannender.
Und jetzt bin ich auch schon wieder ruhig.
Freitag, 5. August 2011 23:15
Tyrolens
Posts: 4229
Nutte nur, wenn keine Liebe dabei ist und du dafür Geld nimmst.

Zur Zukunft von DH: Der Sport ist doch gerade mal im Jetzt und Heute angekommen. Und ich finde ich sehr gut, wie er gerade ist. Warum sollte man sich da Gedanken um die Zukunft machen?
Ich freue mich auf das aktuelle WC Wochenende.
Samstag, 6. August 2011 08:20
fipuAvatar von fipu
Posts: 3106
Schweiz
Aber es gibt ihn auch schon eine ganze Weile, den DH-Sport. Was halt schade ist, ist das die Medienpresänz bei uns hier zulande (Ich zähle jetzt mal D, A und CH zusammen, obwohl CH schon höher gestellt ist! ) eher schwach ist. Es gab mal eine Zeit, da wurden die Rennen auf Eurosport übertragen, gut, der Moderator war nicht der Hammer, aber es wurde so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich als nur über Web.
Vom Gewicht her denke ich das das Minimum langsam erreicht ist. Leichter als 15kg werden sie Räder wohl nicht. Es gab ja schon mal eine Zeit, da war Leichtbau das einzige was zählt. Nur sind damals halt alle Räder im Ziel zusammengebrochen.
Sonntag, 7. August 2011 13:03
Mannie
Posts: 740
ich finde die Frage nach der Zukunft durchaus relevant. Wenn der Sport stagniert wird es langweilig. Wer würde Formel 1 schaun wenn die jedes Jahr das gleiche auto, die Gleichen Reifen und die gleichen Fahrer hätten? Warum sollten wir an unseren Rädern was ändern wollen wenn die so halten bzw in dem Aufbau top sind? Wenn nicht ein Hersteller ein Teil rausbringt das wieder richtig geil ist oder ein Bikepark wieder ne Strecke baut die mal wieder richtig abartig ist oder irgendwelche Leute mal wieder extreme schräge/geile Sachen auf Video aufnehmen und daraus nen Film machen würden?
Der Sport würde wohl auch den Reiz verlieren wenn er in dne Mainstream abwandert. Die Frage ist wohin wir als Downhillbiker wollen.
Montag, 8. August 2011 12:16
Tyrolens
Posts: 4229
F1 ist doch langweilig und wird trotzdem gesehen. So wie nur in zwei, drei Ländern der Skisport intensiv verfolgt wird. Das ist mehr eine Frage des Marketings, scheint mir.

Natürlich könnte man ohne Probleme den DH WC zB auf Eurosport übertragen, aber derzeit finden sich scheinbar keine Werbepartner, die ausreichend Mittel zur Verfügung stellen.
Eigentlich wär's eine Sache, um die sich typischerweise Servus TV bzw. Red Bull TV kümmern müsste.

Ich sehe im MTB Sport derzeit ohnehin ein unglaubliches Maß an Progression. Es gibt so viele gute Leute die wirklich gute Sachen machen, das meistens sogar in ihrer Freizeit; und das ist der Knackpunkt. Das Potential ist riesig, aber die Zeit viel zu knapp. Aber auch das ändert sich zum Glück langsam. Mit den Jahren entwickelt sich so etwas wie eine Generationenstruktur unter den Mountainbikern. Irgendwann haben wir es dann wie bei den Rennradfahrern, wo sich das Altersspektrum zwischen 8 und 80 Jahren bewegt. Das ist dann schon eine ganz andere Dimension. Bekanntlich haben die Alten die Kohle.
Mittwoch, 10. August 2011 01:20
koanAvatar von koan
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Graz
Zitat Zitat von prolink88 Post anzeigen
das Demo ist ein Stink normaler eingelenker...mit optischer firlefanz dazu!
hmmm. und das von dir als Rahmenbauer

Das Demo war eigentlich (meines Wissens) immer schon ein Horstlink, also Viergelenker. Die Anlenkung des Dämpfers ist allerdings mit dem eines Eingelenkers zu vergleichen. Wobei die 2010/2011er Teile ja zumindest im Gegensatz zu den Vorgängern eine gewisse Progression haben ;-)
Mittwoch, 10. August 2011 01:32
nooxAvatar von noox
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Anthering/Salzburg
Das Demo ist doch der klassische Viergelenker (also mit Horstlink) - vom Prinzip so wie sehr viele andere Rahmen auch. Mit dem Unterschied, dass die untere Schwinge ("Kettenstrebe") zweiteilig ausgeführt ist. Die meisten anderen haben den Dämpfer irgendwie über den oberen Umlenkhebel angelenkt und können so auf das untere Schwingendreieck verzichten.

@prolink88: Du meinst vermutlich, dass Viergelenker nur die typischen VPP sind. Also Santa Cruz, Giant, Ironhorse, Banshee, Canfield, ... Aber im Prinzip haben alle Viergelenker, also auch die mit Horstlink einen virtuellen Drehpunkt (= wörtliche Übersetzung von VPP). Die Raderhebungskurve ist kein Kreissegment und es gibt eben keinen fixe Drehpunkt sondern den Momentanpol.


Eingelenker, die oft mit Viergelenkern verwechselt werden sind z.B. die Kona oder auch das Transition Blindside.
Mittwoch, 10. August 2011 08:58
mankraAvatar von mankra
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Steiermark
Nennen sich auch Mehrgelenker.
Prolink kennt natürlich die Unterschiede
4G, welche das Horstlink nahe der Radachse haben, haben dadurch eine REK, welche der eines 1G sehr ähnlich sind.

Zitat Zitat von Tyrolens Post anzeigen
Mankra, hast nicht du mal geschrieben, dass das Demo die Nachteile eines Eingelenkers mit einem Viergelenker verbindet?
Ich würd's Demo jedenfalls nicht als Meilenstein bezeichnen.
Ja. Es verschenkt die Möglichkeit, den Dämpfer progressiv anzulenken, die seitliche Belastung ist wie bei einem 1G. Es wird halt, um anders zu sein, recht viel Material verbaut.
Mittwoch, 10. August 2011 10:20
koanAvatar von koan
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Graz
Zitat Zitat von mankra Post anzeigen
Ja. Es verschenkt die Möglichkeit, den Dämpfer progressiv anzulenken, die seitliche Belastung ist wie bei einem 1G. Es wird halt, um anders zu sein, recht viel Material verbaut.
wie gesagt, das war einmal. Die hintere Dämpferaufnahme ist immer weiter nach hinten gewandert, wodurch sich doch etwas progression ergibt. Die Rahmen davor waren eigentlich fehlkonstruktionen, viel zu linear und ziemlich schwer
Mittwoch, 10. August 2011 11:33
mankraAvatar von mankra
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Steiermark
Ok, kenn jetzt nur die Anfangsjahre, schaut besser aus.
Hast auch die REK simuliert im Vergleich zu nem 1G?
Mittwoch, 10. August 2011 12:16
koanAvatar von koan
Posts: 285
Graz
Zitat Zitat von mankra Post anzeigen
Ok, kenn jetzt nur die Anfangsjahre, schaut besser aus.
Hast auch die REK simuliert im Vergleich zu nem 1G?
die hängt größtenteils ja von der Höhe des Drehpunkts ab, und da sind DH-Eingelenker ja deutlich bevorteilt gegenüber klassischen Viergelenkern. Die bessere Bremsentkopplung bleibt aber trotzdem als Vorteil, nicht ganz unwichtig...
Mittwoch, 10. August 2011 13:16
NymaticAvatar von Nymatic
Posts: 54
Österreich / Steiermark / Birkfeld
Dickes Lob an denjenigen der sich überhaupt dran setzt so einen Bericht zu schreiben.
Mittwoch, 10. August 2011 18:37
prolink88Avatar von prolink88
Posts: 990
nähe Graz
klar kenn ich die unterschiede..bin ja schon lange genug dabei

hab mal die Raderhebungskurve eines eingelenkers mit dem eines Horstlink verglichen
beide ca. 200mm Federweg..Horstlink hat dabei sogar denn Nachteil das das rad weiter nach vorne einfedert
ok... Bremsentkoppelung ist ein vorteil vom system
Raderhebungskurve bleibt fast ident
Mittwoch, 10. August 2011 21:21
mankraAvatar von mankra
Posts: 6125
Steiermark
Mit dem Bremsmoment stimmt in der Theorie, bei den Lawill und ursprünglichen 1G mit kurzer Schwinge ev. auch noch bißerl, ansonsten glaub ich, ist die Wirkung eher gering. Beim Orange WC Team sind bis auf Minear und ein Mädl alle anderen Fahrer ohne BMA gefahren, obwohl es auch Rahmen mit BMA gab. Klar, die Bremsen auch bißerl weniger, trotzdem schätze ich, wenns nur ein paar 1/10 bringen würde, hättens die BMA Version genommen.

Ist halt wieder die alte Grundsatzdiskussion, was ist ein theoretischer Vorteil und was bringt in der Praxis auch etwas.
Donnerstag, 18. August 2011 09:40
Tyrolens
Posts: 4229
Und wurde jetzt am Nordpark die nächste Evolutionsstufe von Downhill geboren?
Donnerstag, 18. August 2011 19:38
perkelino
Posts: 20
Der Fairclough hat bei seinem Mechaniker immerhin schon einmal die Entwicklung von 300-mm-Bremsscheiben eingefordert.
Freitag, 19. August 2011 00:08
mankraAvatar von mankra
Posts: 6125
Steiermark
Gibts hier:
www.mx-tec.eu/Bremsscheiben-K...0363572_u4804/
IS4000 Naben braucht er halt
Freitag, 19. August 2011 23:55
Tyrolens
Posts: 4229
Oder gleich zwei Bremssättel montieren. Einen links, einen rechts.

Der äußerst zachen (zähen) Diskussion folgend, war die Sache an den Nordkette doch eher eine PR-Veranstaltung und eher nix in Sachen "next level". Das ist halt der Punkt, wo man solche Veranstaltungen in Frage stellen darf. Gut für den Sport in Bezug auf dessen Breitenwirkung, das mag schon sein, aber den Sport selbst bringt's scheinbar nicht weiter.
Samstag, 20. August 2011 10:00
mankraAvatar von mankra
Posts: 6125
Steiermark
Gab es 96/97 von GG, Marzocchi Gabeln hatten dazu auch beidseitig Bremsaufnahmen.

Wäre NK wirklich der "Nexte Level", ginge die Geschichte in die falsche Richtung.
Solch schwierige Strecken, welche nur wenigen Freaks Spaß machen sind der falsche Weg.
Siehe PDS, dort sind 99% der Strecken sehr einfach, auch für Anfänger zu fahren. Dies, natürlich neben der gesamten Infrastruktur vom Wintersport kommend, ist wohl einer der Gründe, warum PDS im Sommer diesen starken MTB-Tourismus aufgebaut hat.
Samstag, 20. August 2011 14:15
Tyrolens
Posts: 4229
Es ging da ja hauptsächlich um DH-Racing. Und das betreiben die allerwenigsten.
Ansonsten hast du natürlich recht. Es ist wie beim Skifahren. Am meisten frequentiert werden die blauen und roten Pisten und das auch nur, so lange sie noch leicht befahrbar sind.
Samstag, 20. August 2011 14:56
hhacksAvatar von hhacks
Posts: 401
Graz
Ich denke schon dass es dem Sport was bringt.
Nach Seriensiegen von Ausnahmetalenten aus einer kleinen Anzahl an Nationen ist ein enge Rennserie mit richtig internationaler Beteiligung geworden.
ganz nach der Fußballerweisheit - "Die Breite an der Spitze ist dichter geworden" - Hermann Neuberger
Die Weltcupstrecken dieses Jahr variieren in Art und Streckenführung stark, und favorisieren so keinen speziellen Fahrertyp.

Ein Event wie der NKDH mit ORF-Berichterstattung bringen natürlich Breitenwirkung - und Breitenwirkung bringt irgendwann eine höhere Leistungsdichte.
So seh ich das halt - und außerdem hats viel Spaß beim Zuschauen gmacht
Samstag, 20. August 2011 22:58
Mannie
Posts: 740
naja ich fand dieses jahr die Worldcup strecken bis jetzt immer etwas tretlastig. wenn man sauber gefahren ist (was die leute ja auch können sollten) kam es nur noch darauf an wer besser beim treten war.
Sonntag, 21. August 2011 11:14
Tyrolens
Posts: 4229
Treten gehört für mich ganz wesentlich zum DH Fahren. Ich finde das schon gut, wenn die Leute treten müssen, bis die Zunge am Boden schleift. Gerade im Hobbybereich, wo sonst oft Mut entscheidet.
Sonntag, 21. August 2011 11:34
mankraAvatar von mankra
Posts: 6125
Steiermark
Zitat Zitat von Tyrolens Post anzeigen
Es ging da ja hauptsächlich um DH-Racing. Und das betreiben die allerwenigsten.
Ok, sehe das Thema, siehe Topic, nicht nur auf den Rennsport beschränkt.
Aber auch die Rennen entwickeln sich, IMHO in die falsche Richtung. Die Rennen wurden immer kürzer, steiler und technischer, aber auch langsamer. Für Nicht-DHler, schauts wenig spektakulär aus, wenn mit10 - 20km/h zwischen den Bäumen, oder anderen Engstellen, trialartigen Stücken, etc.
Kaprun als Gegenbeispiel, war doch immer ein Klassiker bei den schnellen Wiesenpartien und dem langen Wiesengrat-Sprung (War auch Spekatuklär, ohne einen 4m Drop in die Rennstrecke stellen zu müssen).
Ich glaub, wären die Strecken breiter ausgestreckt, nicht so im Wald versteckt (wäre das Filmen deutlich einfacher), flüssiger und schneller, wäre es auch für die Zuschauer interressanter. Es muß nicht immer nur schwerer werden, auch einfache Strecken wie Maribor machen als Fahrer und Zuschauer beim WC Spaß.
Zur Tretgeschichte: Lange Gegenanstiege wie zum Beginn des Sportes, das die Leute sogar mit hoher Sattelstütze oder Rennlenker fuhren, paßt natürlich nicht, aber daß im WC bei jeder Zwischengeraden getreten wird, war schon immer so und gehört doch dazu.
Sonntag, 21. August 2011 13:27
Tyrolens
Posts: 4229
Ich finde auch, dass einfachere Strecken große Vorteile haben.
Pietermaritzburg war vom Treten her sicher schon grenzwertig.
Montag, 22. August 2011 00:07
Mannie
Posts: 740
ich sag ja nicht grundsätzlich was gegen das treten, nur es gab halt jetzt schon strecken wo bei ner brauchbaren linie es nur noch darauf ankam wie gut du trittst. Pietermaritzburg gab es ja die lange tretpassage die man hätte filmen können nur die war halt einfac stink langweilig. Mont Saint Anne gab es ja auch ne lange gerade nur da ging es halt sehr steil bergab das fand ich wieder interessant.
ich will halt nicht das es im downhill darauf rausläuft wie beim fußball bei den italienern: Hinten mauern und vorne mit glück ein tor schießen und dann noch richtig mauern bzw auf downhill übertragen: technisch durchschnittlich aber tretkondition eines CC Fahrers.
Es ist richtig und wichtig das Kondition ein Teil von dem Sport ist aber es darf wie der rest nicht überhand nehmen.
Du hast recht das es unspektakulär für Außenstehende ist wenn die mi 10km/h um den Baum zirckeln, aber es wird auch uninteressant wenn du die Leute nur treten siehst und dann hin und wieder noch ein Steinfeld doubeln. Downhill ist deswegen ein so schöner Sport weil man sehr viel können muss und nicht durch spezialisierung auf einen Aspekt dominierent ist.
Ob aber steilere Strecken wirklich eine Lösung sind bezweifel ich, beim heutigem WC sah das eher nach kontrolliertem Fall aus als nach fahren^^
Montag, 22. August 2011 09:33
mankraAvatar von mankra
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Steiermark
Zitat Zitat von Mannie Post anzeigen
aber tretkondition eines CC Fahrers.
Wer vorne mitfahren will, braucht diese sowieso.
Montag, 22. August 2011 10:13
Tyrolens
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Wegen dem Treten sollte man einen Blick zu den 4X Rennen wagen. Nicht zu selten werden dort die Rennen auf den ersten Metern gewonnen. Wer sprintstark ist, hat zumindest die beste Ausgangsposition.
Die Tretpassagen im WC sind mit denen von Hobbyrennen nicht vergleichbar. Bei uns wird ja schon gejammert, wenn man überhaupt treten muss. Man könnte eigentlich chainless fahren.

XC steht DH näher, als man denkt. Es sind schon viele gute DH-Fahrer vorher mehr oder weniger erfolgreich XC gefahren.
Freitag, 26. August 2011 11:13
Wer sich sprachlich noch auf dem Niveau eines durchschnittlichen 12-Jährigen bewegt, sollte wirklich keine Kollumnen schreiben.
Freitag, 26. August 2011 17:17
ski-grexiAvatar von ski-grexi
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Wien/Österreich
Ich kann mich auch noch genau daran erinnern als ich mit offenem Mund die Shermans am Gardasee beäugte, die (glaube ich) 150 mm FW boten und ich gerade einmal mit 80 mm unterwegs war.
Ist für mich so ein legendäres Teil.
Ein bisl verspätet hab ich mir dann auch eine 170er Sherman zugelegt und war in anderen Sphären vor Glück.
Das SPV war immer Scheise, aber erst einmal völlig wurscht.
Freitag, 26. August 2011 17:36
grunzlAvatar von grunzl
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Zitat Zitat von dolcho Post anzeigen
Wer sich sprachlich noch auf dem Niveau eines durchschnittlichen 12-Jährigen bewegt, sollte wirklich keine Kollumnen schreiben.
Kolumnen
Sonntag, 28. August 2011 22:05
robertg202
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Wien/Österreich
Grunzl: you made my day!
Sonntag, 28. August 2011 22:29
hawaiiron77Avatar von hawaiiron77
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1200 Wien
feiner bericht.